Wesen & Charakter

des Belgischen Schäferhundes

Wesen & Charakter des Tervueren

Fasziniert!

Sie haben gerade das erste Mal einen Tervueren gesehen, ein elegantes und ausdruckstarkes Geschöpf, das sich vorbildlich benahm, tadellos gepflegt war? Sie wollen einen Tervueren und das am besten schon gestern!

Dabei gibt es einiges zu beachten! Er ist geeignet für Menschen die gerne Wandern bzw. ausgedehnte Spaziergänge machen. Sind Sie bereit, bei jedem Wetter mindestens 2 Stunden im Freien zu verbringen?

Er ist ein toller Familienhund, sofern er ausreichend Beschäftigung bekommt. Wenn sie Kinder haben, sollten sich diese an die “Spielregeln” halten, die von ihnen zuvor erstellt wurden.

Der Belgier ist nicht irgendein Schäferhund ist, sondern eine Rasse, deren Vertreter vom Welpen zum voll ausgereiften Erwachsenen zu geleiten, sehr viel Feingefühl,  “Hundeverstand” und die Bereitschaft fordert, rassetypische und individuelle Besonderheiten genau zu erkennen und zu fördern. Sie lassen sich nicht über den Pauschalkamm ,,Schäferhund” scheren.

Groenendael und Tervueren

reagieren beispielsweise sehr negativ auf eine zu früh einsetzende und stereotype, kasernenhofmäßige Ausbildung. Da sie oft erst mit eineinhalb bis zwei Jahren die nötige innere Stabilität, Reife und Selbstsicherheit erreichen.
Diesbezüglich muss man sich als Halter in Geduld üben und Gehorsam und Disziplin zunächst nur über spielerische bzw. lustbetonte Methoden vorbereiten.

Wichtig auch: Der Belgier kann unter Umständen sehr lange in einer, etwa im dritten bis vierten Monat beginnenden sensiblen Phase verweilen, in der er unsicher oder deutlich furchtsam auf laute Geräusche, rasche Bewegung von Objekten (im Wind wehende Plastiktüten etc.) reagiert, während er ansonsten ausgesprochen ,,hart”, belastbar und ,,wesensfest” erscheint.

Bei der Wahl eines Welpen wird man also schon mal ein sorgsames Auge darauf werfen, dass Mutter und Kinder nicht durch übertriebene Aggressivität  einerseits  oder Scheu und Angst andererseits auffallen. Sodann wird man sich fragen, welche Eigenschaften des künftigen Vierbeiners das harmonische  Zusammenleben  stören oder fördern könnten. Will man etwa einen kleinen Groenendael oder Tervueren als reinen Begleithund halten? Gehören zur Familie auch kleine Kinder? Fehlt einem jegliche praktische Erfahrung in punkto Hundehaltung?

Dass nicht nur der Welpe mit Bedacht auserkoren werden muss, sondern auch der Züchter und die Zuchttiere, versteht sich. Für einen Belgierwelpen ist es absolutes Muss, dass er in den ersten Lebenswochen bereits viele positive Kontakte mit verschiedenen Menschen knüpfen kann, also gut ,,geprägt” ist, dass er schon beim Züchter behutsam mit der Reizkulisse der menschlichen Umwelt vertraut gemacht wird, dass er in einem seine Sinne entsprechenden Außenauslauf möglichst oft spielen, erkunden, erfahren kann, ganz zwanglos und in seinem eigenen Lerntempo.

Kurzfassung:

sehr sensibel

sehr temperamentvoll

aufmerksam

großer Bewegungsdrang

hohe Lernbereitschaft

intelligent

wachsam

braucht Beschäftigung

benötigt viel Auslauf

hat Schmutz abweisendes Fell

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