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WURFPLANUNG
WELPENGALERIE
Die spannende Reise in die Welt der Welpenentwicklung! Denn bevor ihr kleiner Tervueren Sie in seine Pfoten schließen kann, durchläuft er mehrere Entwicklungsstufen! Hier beschreiben wir die einzelnen Phasen, angemerkt sei, dass die Zeitangaben natürlich etwas differieren können. 
 
Neonatale Phase  - 1. bis 14. Lebenstag  Vom Schock der Geburt bis zum 14. Lebenstag
Mit ihrem Austritt aus dem schützenden Mutterleib beginnt für die Welpen das Leben in dieser Welt mit einem dünnen Schrei. Die Entwicklung des Nervensystems (Myelinscheide) ist mit der Geburt noch nicht abgeschlossen. Die Welpen sind taub und blind. Das in dieser Zeit gezeigte Verhalten ist genetisch fixiert, das heißt angeborene Reflexe (saugen, schlafen, wachsen und ausscheiden). Gut entwickelt sind Tastsinn und Wärmeempfinden, so ist es ihnen möglich, die Mutter und damit die Milchquelle zu finden. Die Welpen bewegen sich in pendelnden Kreisbewegungen fort, dadurch ist die Chance größer, die Zitzen der Hündin zu finden und sich nicht allzu weit von den Wurfgeschwistern zu entfernen. Die Hündin "bearbeitet" die Welpen nach dem saugen am Bauch, damit regt sie die Verdauung an und ermöglicht es den Hundebabys sich zu entleeren. Die Welpen und die Mami brauchen in diesen zwei Wochen auf jeden Fall sehr viel Ruhe.

Alle gezeigten Verhaltensweisen sind auf den Regelkreis Motivation-Appetenz-Endhandlung-Erlöschen der Motivation ausgerichtet. d. h. der Welpe hat Hunger (Motivation), er sucht nach der Zitze (Appetenz), er saugt (Endhandlung), er ist satt (erlöschen der Motivation). Diese einzelnen Komponenten müssen zur normalen Entwicklung des Welpen durchlaufen werden, er muß sich anstrengen um seine Bedürfnisse befriedigen zu können. auch dieser Stress ist positiv. Schon jetzt werden die Grundsteine gelegt, für die Fähigkeit des erwachsenen Hundes mit Stress und Belastungen umzugehen. Wenn man die Welpen allzu sehr "verhätschelt", ihnen ständig konstante und "perfekte" Temperaturverhältnisse bietet oder sie immer zu den Zitzen legt, nimmt man ihnen die Möglichkeit, die Situation alleine zu bewältigen.

Wir kontrollieren in dieser Phase täglich das Gesäuge der Hundemami und beobachten den Wochenausfluss. Bei den Welpen kontrollieren wir das abheilen der Nabel, ob die Welpen regelmäßig Verdauung haben, achten auf die Krallen und wiegen die Welpen täglich. Unsere Aufgabe ist es auch die Wurfkiste sauber zu halten. Schon in dieser Phase hat man also regelmäßig täglich mehrfachen Kontakt.

 
Übergangs-Phase - 14. bis 21. Lebenstag  
Diese Woche wird von vielen Autoren noch der vegetativen Phase zugeordnet, weil die Einheit des Wurflagers nicht durchbrochen wird. Trotzdem gibt es viel Neues:

Im Großen und Ganzen kann man diesen Abschnitt als eine Kosolidierungsphase bezeichnen, in der der Welpe mehr und mehr Möglichkeiten erhält, mit seiner Umwelt in Kontakt zu treten. Die Ohrkanäle beginnen sich eigentlich schon gegen Ende der neonatalen Phase zu öffnen, und bei einigen Rassen bzw. Individuen tun dies auch die Augen. Bis der Welpe visuelle und auditive Reize aus seiner Umgebung aber gut verarbeiten kann, braucht es bis zum Ende der dritten Lebenswoche. Erst dann erhalten diese Umweltreize eine Bedeutung für den Welpen. Hinsichtlich seiner motorischen Fähigkeiten bekommt der Welpe mehr und mehr Übung, und gegen Ende der Übergangsphase kommt es zu ersten kontrollierte Bewegungsfolgen sowie zu selbständigem und lokalisiertem Harnen und Koten. Die Aktivitätszyklen verändern sich. Die Schlafperiodenwerden kürzer, und es kommt zu Interaktion der Welpen untereinander, die über das »Kontaktfliegen« und die »Knäuelbildung« hinausgehen. Sie nehmen die Geschwister wahr, bepfoten und belecken sich gegenseitig. Auch zwischen Mutter und Welpen verändert sich die Qualität der Interaktionen. Das Wurflager ist der sichere Hort der Welpen, den sie meist noch nicht verlassen.

 
Prägungs-Phase  - 4. bis 7. Woche  
Zu Beginn der vierten Lebenswoche hat man zum ersten Mal den Eindruck, einen kleinen Hund vor sich zu haben.

Die motorischen Fähigkeiten, der Gesichts-, Hör- und Geruchssinn und die zugehörigen Gehirnfunktionen sind soweit ausgebildet, dass sich die Hundekinder aktiv mit der Umwelt auseinander setzen können und die sozialen Interaktionen mit der Mutter und zwischen den Wurfgeschwistern nehmen schlagartig zu.

Das Neugierverhalten ist groß, und die Welpen reagieren massiv auf Umweltreize.  Das Lager wird verlassen. Geräusche schüchtern ein oder erwecken die Neugier. Alles Neue wird mit Nase und mit dem Mäulchen untersucht. Jetzt finden die wesentlichen Differenzierungsprozesse im Gehirn statt. Die Mutterhündin nimmt in dieser Zeit wieder ihr familiäres Leben auf und ist nicht mehr ständig bei den Welpen.

Der Aktionsradius der Welpen dehnt sich aus, aber wenn sie erschrecken, kehren sie unverzüglich in ihren sicheres Nest zurück, kommen aber durch die Neugier angetrieben, schnell wieder hervor. Der Welpe sammelt „Erfahrung“, die ihn prägen.
In dieser  Zeit werden die Grundsteine für die Wesensentwicklung des Hundes gelegt, d.h. seine charakteristischen Verhaltenseigenschaften, die ein Produkt aus erblichen Anlagen und Umwelterfahrung sind. Der Welpe befindet sich in einer hochsensiblen Phase höchster Lernbereitschaft. Die erblichen Anlagen können wir nicht mehr verändern, aber die Art und Weise, wie wir dem Welpen die Umwelt zur Verfügung stellen, darauf hat der Züchter den alleinigen Einfluß und deshalb auch die größte Verantwortung.

 
Sozialisierungs-Phase - 8. bis 16. Woche
Mit Beginn der achten Woche beginnt die Sozialisierungsphase. 
In der Natur lernen die Kleinen jetzt, sich in ihr Rudel einzufügen.
Während dieser Phase lernt der Welpe die Grundlagen des Zusammenlebens im Familienverband. Er lernt durch Erziehung richtiges Sozialverhalten. Was der Welpe hier lernt wird ihn sein ganzes weiteres Leben lang begleiten. Die Erstimpfung, das Chippen durch den Tierarzt und  der Besuch des Zuchtwarts, die "Wurfabnahme" werden in dieser Woche vorgenommen. Für den Züchter und die Welpen naht der Abschied!

Wir werden "unsere Babies" nie vergessen. Macht´s gut Ihr kleinen Schätze, wir wünschen Euch ein glückliches, gesundes, langes Hundeleben in Euren neuen Familien."

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